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Was ist in der Formel 1 Saison 2014 alles neu? Motoren, Fahrer, Regeln …

Das erste Rennen der aktuellen Formel 1 Saison fand am vergangenen Wochenende in Australien statt. Wie jedes Jahr startete die Formel 1 auch 2014 wieder in “Down Under”. Da das erste Rennen, aufgrund der Zeitverschiebung, bereits sehr früh morgens stattfand hatte bestimmt nicht jeder die Möglichkeit so früh aufzustehen um das Rennen zu sehen. Deshalb haben wir hier alle neuen Regeln und auch die neuen Fahrer zusammengefasst um spätestens beim Formel 1 Rennen in Malaysia in zwei Wochen über alle Neuerungen informiert zu sein.

Neue Motoren: 1,6 Liter Sechs-Zylinder und dennoch schneller!

Natürlich spielt die Effizienz nicht nur bei normalen Autos und Fahrzeugen eine immer wichtigere Rolle, auch in der Formel 1 achtet man auf den Verbrauch und die Emissionen. Und so wurden die großen Motoren der vergangenen Jahre in diesem Jahr durch 1,6 Liter Sechs-Zylinder-Turbomotoren ersetzt. Auch die maximale Spritmenge wurde von 160 kg auf nur noch 100kg gesenkt.
Auch wenn die Motoren in diesem Jahr einiges kleiner sind sind die Autos im Endeffekt schneller unterwegs. Dies hängt aber nicht direkt mit den Motoren zusammen sondern mit dem Wegfall von Spoiler am Heckflügel des Rennautos, die das Auto sonst an den Boden drücken. Somit werden die Autos auf Hochgeschwindigkeitsstrecken wie zum Beispiel im Italienischen Monza einiges schneller sein.

Neue Fahrer: Jung und auch schon erfolgreich?

Ganze drei neue Fahrer gibt es in der diesjährigen Formel 1 Saison. Darunter ist Kevin Magnussen aus Dänemark der ab sofort für McLaren fährt. Wie man bei dem Rennen in Australien bereits sehen konnte hat der 21-jährige Motorsportler ein großes Talent, er fuhr in seinem Debutrennen bereits auf den zweiten Platz (3. Platz, bevor Ricciardo disqualifiziert wurde). Ebenfalls neu ist der erst 19-järhige Russe Daniil Kwjat der für Torro Rosso fahren wird und der 23-jährige Schwede Marcus Ericsson für Caterham. Nach einem Jahr Pause fährt der 27-jährige Japaner Kamui Kobayashi wieder für den Rennstall Caterham.

Eindeutige Startnummer: Nummerierte Fahrer

Ab dieser Saison werden alle Fahrer eine Startnummer erhalten. Diese Zahlen müssen zwischen zwei und 99 liegen, die Nummer eins ist jeweils für den aktuellen Weltmeister vorbehalten. Die Fahrer dürfen sich ihre lebenslange Nummer jeweils selbst aussuchen, hat sich allerdings bereits ein anderer Fahrer für diese Nummer entschieden erhält der Fahrer, der im Vorjahr das bessere Ergebnis in der Weltmeisterschaftswertung erzielte, die Nummer.

Neue Strecken: Nach über 10 Jahren wieder in Österreich

Erstmals seit 2003 findet wieder ein Formel 1 Rennen in Österreich statt. Auf dem zwischenzeitlich in Red-Bull-Ring umgenannte A1-Ring findet am 22. Juni wieder ein Rennen statt. Ebenfalls auf einer komplett neuen Strecke im russischen Sotschi am 12. Oktober. Das Saisonfinale wird 2014, nicht wie bisher, in Braisilien stattfinden sondern am 23. November in Abu Dhabi.
Die beiden Nachtrennen in Bahrein und Singapur werden beibehalten.

Neue Regeln: Mehr Gewicht, mehr Sicherheit

Das Mindestgewicht der Rennwagen, ohne Fahrer und Sprit, wurde auf 691 Kilo angehoben. Aus Sicherheitsgründen gibt es in diesem Jahr übrigens diese neue “andere” Front. Die neue Front darf nämlich nur noch maximal 18,5 Zentimenter über dem Boden sitzen.
Ebenfalls aus Sicherheitsaspekten muss das komplette Team, während der Qualifying und dem Rennen, in der Boxengasse einen Helm tragen.
Bisher konnten die Teams nur zwei Mal im Jahr eine extra Nachtschicht einlegen um vor dem Rennen an den Autos noch etwas zu reparieren oder zu ändern, dies ist in der Formel 1 Rennsaison 2014 nun bis zu sechs mal pro Team möglich.
Auch die Abgase dürfen nicht mehr, wie bisher, für eine Verbesserung der Aerodynamik eingesetzt werden. Der Auspuff ist in diesem Jahr mittig am Ende des Fahrzeugs angebracht.

Neue Reifen: Hoffentlich halten sie!

Wie bereits in der Saison 2013 ist der italienische Reifenhersteller Pirelli wieder alleiniger Ausstatter der Formel 1. Im vergangenen Jahr ist er eher durch negative Reifenplatzer und qualitativ schlechte Reifen aufgefallen. Die Riefen für die Saison sind jeweils rund ein Kilo schwerer und sollen nun von Anfang an stabil sein.

Neue Strafen und Punkte

Neu ist eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe die eingesetzt wird wenn ein Fahrer zum Beispiel eine blaue Flagge missachtet. So muss er in Zukunft erst fünf Sekunden in der Box stehen bevor das Team an dem Auto arbeiten darf. Für sonstige Vergehen bekommen die Fahrer ein bis sogar fünf Strafpunkte. Ist das Punktekonto auf 12 Punkte angewachsen muss er für ein Rennen aussetzen und wird gesperrt.
Das allerletzte Saison-Rennen bekommt in diesem Jahr eine viel größere Bedeutung, der Gewinner dieses Rennens bekommt ab sofort ganze 50 Punkte, anstatt bisher nur 25 Punkte.

Bild via The Car Addict: Formula 1 Cars at Galleria Ferrari Maranello



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1 Antwort

  1. http://uk.weddingsbyeternal.com/ sagt:

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