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Test / Probefahrt: Volkswagen Golf Sportsvan

Der neue Volkswagen Golf Sportsvan, ist er nur ein großer Golf oder ein kleiner VW Sharan? Wir sind den VW Golf Sportsvan gefahren und teilen unsere Erfahrungen hier im Testbericht.

Außen – Volkswagen Golf Sportsvan

Von Außen ist der neue Volkswagen Golf Sportsvan ein VW durch und durch. Die Front verfügt über das aktuelle Golf 7 Gesicht während das Heck, auch in der Seitenansicht, sehr einem VW Sharan ähnelt. Aber das soll der Sportsvan ja auch, denn als Nachfolger des Volkswagen Golf Plus kombiniert er die Vorteile beider Automodelle. Durch die etwas höhere Sitzposition des Sportsvan, im Vergleich zu einem normalen Golf 7, sind vermutlich auch einige Gene des VW Tiguan mit in das neue “das Beste von Volkswagen”-Auto hineingeflossen.

Laut Aussage eines Designers verfügt der Golf Sportsvan über eine “schnelle A-Säule”, aber leider kommt da das Heck wohl nicht mehr ganz mit. Ist die Front doch sehr aufregend sinkt das Euphorielevel bis ins Heck doch etwas ab. Weiteres zum Design, und dem Vergleich zum Golf 7, gibt es bei der Auto Diva.

Innen – Volkswagen Golf Sportsvan

Beim einsteigen, als Fahrer, kommt einem die “Schaltzentrale” bis auf feinste Details sehr vom 7er Golf oder e-Golf bekannt vor. Bewährtes muss man ja nicht verändern uns kann ruhig auch beibehalten werden. Die etwas erhöhte Sitzposition fällt positiv auf und so behält man als Fahrer auch den guten Rundumblick um das Auto. Hat man beim rückwärts Ausparken einmal doch keine so gute Sicht nach hinten kann der Parkassistent (das Symbol mit dem “P” rechts des Ganghebels) aktiviert werden. Durch Infrarotsensoren kann er bis zu 40 m in die Breite schauen und warnt den Fahrer vor heranfahrenden Autos und kann, im Falle eines Falles, auch eine Notbremsung einleiten. Dieses System feiert bei Volkswagen im Golf Sportsvan seine Premiere.

Ein besonderes Highlight im Innenraum ist nicht nur der 3G WLAN Hotspot für die Insassen, auch das gekühlte Handschuhfach für bis zu sechs 350ml Dosen wird im Sommer für kühle Nerven bei Eltern und Kindern verhelfen.

Absolut empfehlenswert ist das zweigeteilte und große Panoramadach. Können Kinder von der hinteren Reihe die Welt um sich herum viel besser genießen vermittelt es den Personen in der vorderen Reihe schon fast ein Cabrio-Feeling, auch wenn das Schiebedach aufgrund der höheren Höhe etwas weiter weg erscheint. Das Schiebedach lässt sich, im vorderen Teil, entweder aufkippen oder komplett öffnen. Das Verdunklungsrollo, für die hintere Reihe, lässt sich leider nur durch einen Knopf vorne (im Bild der am nördlichsten) bedienen.

Unter der Motorhaube – Volkswagen Golf Sportsvan

Unter der Motorhaube unseres Testfahrzeuges arbeitete ein 2,0 l BlueMotion Diesel mit 150 PS. Angeboten werden auch 1,2l sowie 1,4l Benziner und noch ein weiterer 1,6l Diesel der lediglich 3,7 l/100 km (analog 95 g/km CO2) verbrauchen soll. Im Test, auf einer kurvigen Strecke, konnte der große Diesel allerdings nicht überzeugen. Dank DSG und den damit verbundenen Schaltpaddles am Lenkrad musste am Kurvenscheitelpunkt der Kurven mit ein bis gar zwei Gangwechsel nach unten nachgeholfen werden um einigermaßen sportlich um die Kurve zu kommen. Besonders bei anschließenden Steigungen war dies nötig, sonst würden wir wohl jetzt noch beschleunigen.
Beim Verkehr in der Stadt oder auf der Autobahn arbeitete der 2,0l TDI aber sehr zufriedenstellend. Mit der Sportlichkeit hat sich auch PassionDriving beschäftigt.

Und sonst so? – Volkswagen Golf Sportsvan

Zur ausführlichen Bildergalerie des Volkswagen Golf Sportsvan in Habanero Orange geht es hier.

Zehn wichtige Fakten zum Start des neuen Golf Sportsvan
1. Der Golf Sportsvan ist der komplett neu entwickelte und bis zu 90 kg leichtere Nachfolger des Golf Plus.
2. Der Golf Sportsvan tritt mit neuen Motoren an; die Benziner und Diesel verbrauchen bis zu 20 Prozent weniger Kraftstoff.
3. Der Golf Sportsvan TDI BlueMotion setzt mit einem Verbrauch von 3,6 l/100 km und 95 g/km CO2 Bestwerte.
4. Der „Van unter den Golf“ bietet einen höchst variablen Innenraum mit einer längs verschiebbaren Rückbank.
5. Trotz kompakter Dimensionen haben im Golf Sportsvan fünf Personen plus Gepäck reichlich Raum zum Reisen.
6. Der Golf Sportsvan basiert auf dem modularen Querbaukas- ten; davon profitieren die Proportionen und das Package.
7. Als erster Volkswagen wird der Golf Sportsvan mit dem neuen Blind Spot-Sensor plus Ausparkassistent angeboten.
8. Systeme wie proaktiver Insassenschutz, Lane Assist, Front Assist und City-Notbremsfunktion erhöhen die Sicherheit.
9. Die Adaptive Fahrwerksregelung DCC, die Progressivlenkung und das neue beheizbare Lenkrad sorgen für noch mehr Komfort und Sportlichkeit.
10. Der Golf Sportsvan startet mit neusten Infotainment-Systemen und mobilen Onlinediensten wie Google EarthTM.

Gefällt mir – Volkswagen Golf Sportsvan

Besonders gefällt uns am neuen VW Golf Sportsvan dass er die Essenz von Volkswagen widerspiegelt. Bewährtes, ausgefeiltes und einfaches widerspiegelt den Golf einfach. Ein Auto an dem jedermann gefallen finden kann, wenn er möchte. Der Golf ist einfach ein solides Auto, und als Nachfolger des Golf Plus tritt der Sportsvan würdig in dessen Spurrillen, von dem allein in Deutschland immerhin eine halbe Million verkauft wurden.
Sehr praktisch ist auch dass die Rücksitze einzeln um jeweils bis zu 17 cm nach vorne verschoben werden können. Zum umklappen der Sitze einfach die Lasche an der Seite ziehen und den Sitz komplett umklappen. Beim zurückklappen unbedingt darauf achten die Lasche erneut zu ziehen da der Sitze sonst auf der horizontalen nicht wieder einrastet.
Um die nun hinter den Sitzen entstehende Lücke abzudecken hat jemand bei Volkswagen mitgedacht und der Kofferraumboden lässt sich weiter umklappen, um einen einheitlichen Übergang zu den Sitzen zu schaffen. Unter dem variablen Kofferraum befindet sich noch etwas Stauraum für zB ein Ersatzrad oder Werkzeug zum Reifen wechseln.

Gefällt mir nicht – Volkswagen Golf Sportsvan

Als größtes Manko viel die Navigation des Infotainment-System auf. Funktionierte es beim VW e-Golf problemlos waren wir vom Navi im Golf Sportsvan doch sehr enttäuscht, wenn nicht gar irritiert – denn es war ebenfalls irritiert.
Obwohl wir der vorgegebenen Route folgten befanden wir (der Pfeil im Navi) uns manchmal zwischen den Straßen, oder wo ganz anders. Leider war es auch recht langsam was besonders bei den ettlichen Kreisverkehren auffiel. Musste meine Beifahrerin von Deisgnlovr, dem deutschen Designblog, mir jedes Mal helfen um zu sagen welche Ausfahrt ich nehmen musste, sprach und zeigte das Navi es jedes Mal erst nachdem ich den Kreisverkehr bereits wieder verlassen hatte. Gerade wenn man in fremden und unbekannten Städten unterwegs ist möchte man einfach VORHER wissen wohin man fahren muss, und nicht erst anschließend.
Das Einstellen der Route mit dem Touch Infotainment-System funktionierte aber gut und das Reiseziel konnte schnell und unkompliziert eingegeben werden.
Die Lenkradheizung im Golf Sportsvan ist im Winter bestimmt eine Super Sache, gerade für uns Frauen, aber warum man durch einen einzelnen Knopf gezwungen ist die Sitzheizung und die Lenkradheizung gemeinsam einzuschaltet leuchtet sich nicht nur uns nicht ein. Gerade Frauen würden bestimmt gerne nur die Lenkradheizung benutzen, und die Männer gerne nur die Sitzheizung, aber leider geht nur beides oder gar nichts. Immerhin heizt die Klimaanlage recht schnell auf.

Test Fazit der Probefahrt mit dem neuen Volkswagen Golf Sportsvan

Der Volkswagen Golf Sportsvan kombiniert alle positiven Eigenschaften der Volkswagen Produktpalette. Ein etwas höherer Einstieg, mehr Platz im Innenraum und im Kofferraum und dazu noch die gleich gute Wendigkeit und kompakte Außenform. Der Golf Sportsvan ist nicht nur für junge Familien, denen ein normaler Golf zu klein ist, oder etwas ältere Menschen, die einen Golf möchten aber doch eine etwas höhere Sitzposition wünschen, ohne gleich auf einen SUV oder Crossover umzusteigen.
Die Verarbeitung im Innenraum und die praktischen Ablagemöglichkeiten sagten mir sehr zu, leider konnte mich der 150 PS starke 2.0 TDI Motor mit DSG6 nicht überzeugen da er mir zu gemächlich war und das Navigationssystem war leider auch entweder komplett neben der Strecke oder noch vor dem Kreisverkehr als ich ihn schon längst durch meine Ausfahrt verlassen hatte.

Probefahrt Test Volkswagen Golf Sportsvan

Probefahrt Test Volkswagen Golf Sportsvan

Probefahrt Test Volkswagen Golf Sportsvan

Probefahrt Test Volkswagen Golf Sportsvan

Probefahrt Test Volkswagen Golf Sportsvan

Probefahrt Test Volkswagen Golf Sportsvan

Probefahrt Test Volkswagen Golf Sportsvan

Probefahrt Test Volkswagen Golf Sportsvan



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11 Antworten

  1. Jo sagt:

    Super Bericht!

  2. wo mensch sagt:

    aussehen gut warte auf liefertami !! platz war sehr gut bin 195 gross

  3. Konrad Tripp sagt:

    Ich konnte den neuen Golf Sportsvan ausführlich testen, aber durch den größeren Innenraum waren Windabrissgeräusche an der Windschutzscheibe und beim Überfahren von kurzen Bodenwellen überträgt das Fahrwerk eine sehr starkes Geräusch von der Hinterachse auf die Karosserie übertragen. Er ist auch gegenüber dem Golf VII Variant und auch dem Golf >Variant VI im Innenraum wesentlich lauter. Schade, denn es ist sonst insgesamt gutes Auto mit vielen variablen Komponenten und ausreichenden Fahrkomfort ohne elektronische Fahrwerksregelung DCC .

  4. SusanneK sagt:

    So langsam werden die Preise des Sportsvan interessant.. 🙂

  1. 22. Mai 2014

    […] Test / Probefahrt: Volkswagen Golf Sportsvan | HYYPERLIC Ansehen 4 Minuten her […]

  2. 22. Mai 2014

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  3. 22. Mai 2014

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