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Rom Reisetipp: Frühstück am Trevi Brunnen ohne Touristen

Den Trevi Brunnen in Rom einmal ohne hunderte Touristen erleben, was man dafür wohl tun müsste. Ganz einfach: zur Frühstückszeit an den Trevi Brunnen kommen! Während einem kurzen Aufenthaltes in Rom hätte ich, eigentlich, gar keine Zeit für einen kurzen Touri-Durchlauf durch die Stadt gehabt, nicht einmal für einen Sightseeing Walk. Aber dennoch wollte ich etwas von der ewigen Stadt sehen und so ließ ich das Frühstück in meinem Hotel aus, schnappte mir einen Apfel aus meinem Zimmer und lief in aller Herrgottsfrühe los. Nur etwas über einen Kilometer war die nächste Sehenswürdigkeit entfernt, die Piazza di Trevi mit dem eindeutig populärsten und größten Brunnen Roms. Die Fontana di Trevi, auf Italienisch, ist rund 26 Meter hoch und 50 Meter breit.

Um 7 Uhr morgens an einem Samstag schläft Rom noch und auf einem Fußmarsch entdecke ich selten ein vorbeifahrendes Auto oder Menschen auf der Straße. Einzig die Zeitungsverkäufer in ihren grünen Häuschen hier und da richten sich und legen die tagesaktuellen Zeitungen aus. In einer italienischen Bar höre ich durch die offene Tür bereits ein Haus zuvor leise die Schneidemaschine leise surren, hier wird der Parmaschinken gerade frisch aufgeschnitten um damit Focaccia’s und Toast’s für den Tag zum verkauf zu belegen. Ein Inhaber lächelt mich durch das offene Verkaufsfenster fröhlich an als ich ihn beobachte, aber ich laufe weiter, denn ich möchte ja selbst Frühstücken, am Trevi Brunnen ohne Touristen. Das zumindest war der Plan, und er ging vollends auf.

Ich biege das letzte Stück in die Via della Stamperia ein und am Ende der Straße erkenne ich ihn bereits: den weltberühmten Trevi Brunnen. Und, das vielleicht beste daran, ohne Menschenmassen von Touristen! Herrlich! Einzig stehen auf einer Seite des zwischen 1732 und 1762 erbauten Brunnen zwei Polizisten. Diese bewachen aus sicherer Entfernung das ganze Geld das Touristen tag täglich in den Brunnen werfen. Laut einem allgemein bekannten Volksglauben heißt es dass es Glück bringt wenn man eine Geldmünze über die Schulter nach hinten in den Brunnen wirft. Eine Münze bedeutet eine Rückkehr nach Rom, zwei Münzen bedeuten dass man sich in einen Römer oder eine Römerin verliebt und drei Münzen auf einmal bedeuten dass man sich selbige/n Römer/in auch heiratet. Ursprünglich gab es auch den Brauch einen Schluck aus dem Brunnen zu trinken…
Und so müssen die etlichen bis hunderttausende Münzen natürlich auch rund um die Uhr bewacht werden. Die Münzen werden regelmäßig von Bediensteten der Stadt Rom aus dem Wasser gefischt und an die Caritas gespendet. Die jährlichen Einnahmen, also Spenden, werden auf etwa 1 Million Euro pro Jahr geschätzt.

Wer also Rom einmal ohne Touristen genießen möchte, dem kann ich eine Sightseeing Tour am Morgen definitiv empfehlen. Die Tour beschränkt sich natürlich nicht nur auf eine Sehenswürdigkeit, stellt euch nur einmal den Sonnenaufgang am Forum Romanum oder hinter dem Kolosseum vor. Und wem 7 Uhr im Urlaub zu früh für solch eine Tour sein soll, schlafen kann man zuhause preiswerter 😉

Adresse Trevi Brunnen in Rom

Trevi Brunnen
Piazza di Trevi
00187 Roma
Italien

Frühstück am Trevi Brunnen in Rom

Frühstück am Trevi Brunnen in Rom

Frühstück am Trevi Brunnen in Rom

Frühstück am Trevi Brunnen in Rom

Trevi Brunnen in Rom

Frühstück am Trevi Brunnen in Rom

Frühstück am Trevi Brunnen in Rom

Trevi Brunnen

Frühstück am Trevi Brunnen in Rom

Frühstück am Trevi Brunnen in Rom



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1 Antwort

  1. 2. Mai 2015

    […] Wenige Minuten später wird auch schon die Pizza auf den Tisch gestellt, eine Pizza Margherita in Mini für 8,40 €. Das mit Tomate und Mozzarella belegte Stück Teig sah auf den ersten Blick wirklich etwas mickrig aus, reichte zum Ende hin aber doch aus. Immerhin sollte es als Dessert ja noch ein paar leckere Macarons von schräg gegenüber auf der anderen Straßenseite, von Pierre Herme, geben. Ansonsten bietet das Restaurant natürlich auch noch italienische Desserts an, wie Tiramisu oder Profiteroles. Insgesamt hätte der Pizzateig vor dem Backen noch eine Prise Salz vertragen können, dadurch konnte man im Nachhinein noch nachhelfen, aber ansonsten schmeckte die Pizza sehr gut und fast wie in Italien. […]

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